Freitag 21. März 2014

Musik in der Hamburger Kunsthalle | Soiree & Salon | Von der Muse geküßt

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Anselm Feuerbach, Studienkopf zur Stuttgarter Iphigenie, 1870, (Ausschnitt), Museum Oskar Reinhart Winterthur,
Photo: SIK-ISEA (P. Hitz) | Karl Lagerfeld, Moderne Mythologie, 2013, (Ausschnitt), © 2013 Karl Lagerfeld


18.30 Uhr, Oktagon im Sockel der Galerie der Gegenwart

Musik in der Hamburger Kunsthalle |Soiree & Salon | Von der Muse geküßt

Ein Gesprächskonzert anlässlich der Ausstellung Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models

Anselm Feuerbach (1829-1880) drückte die Verehrung seiner begehrten Muse Anna Risi, genannt Nanna, in einzigartigen Porträts aus. Ihr folgte Lucia Brunaci, die ihn zu beeindruckenden Darstellungen mythologischer Themen anregte. Parallel dazu erzählt Karl Lagerfeld die antike Liebesgeschichte von Daphnis und Chloe in Fotos mit faszinierenden Models neu.
Von der Liebe musikalisch inspiriert ist Hugo Wolf (1860-1903). In seinem italienischen Liederbuch betont der Komponist die freud- wie leidvollen Facetten des alles überwältigenden Gefühls. Der italienische Bezug macht die Verbindung zu dem u.a. in Rom und Venedig tätigen Feuerbach perfekt. Die international renommierten Musiker Knut Schoch (Tenor), Tanya Aspelmeier (Sopran) und Hennig Lucius am Klavier interpretieren Auszüge aus den melancholischen Gedichten.
Im Anschluss an das Konzert findet ein Gespräch zwischen den Beteiligten statt mit Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor und Kurator und Dr. Stefan Brandt, Geschäftsführer.

Tanya Aspelmeier (Sopran) studierte an der Musikhochschule Hamburg und hatte bereits zahlreiche Bühnen- und Konzertengagements in Europa, Asien, Australien und Südamerika. Neben internationalen Meisterkursen unterrichtet sie auch an der Hochschule für Künste Bremen und dem Hamburger Konservatorium. Die CD „Bach, Lotti, Zelenka", bei der sie als Solistin mitwirkte, erhielt 2010 den Gramophone Award.

Knut Schoch (Tenor) studierte gleichfalls an der Musikhochschule Hamburg. Tourneen führen ihn durch ganz Europa, nach Asien, Amerika und Australien. Er wirkte an vielen Radio- und Fernsehproduktionen mit und ist auf annähernd 100 CDs zu hören. Seit 1993 unterrichtet er am Hamburger Konservatorium sowie seit 2008 an der Hochschule für Künste Bremen, war Gastdozent u.a. an Universitäten in Japan und Australien und gibt weltweit Gesangskurse.

Henning Lucius (Klavier) studierte in Hamburg und an der Indiana-University in Bloomington/USA und gibt Konzerte im In- und Ausland, beim Schleswig-Holstein-Festival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, in Frankreich, Dänemark, Belgien, Ungarn, den Niederlanden und in der Schweiz. Neben Rundfunkaufnahmen beim NDR, SWR, WDR Köln, Deutschlandradio Berlin und Bremen spiegeln CD-und Fernsehproduktionen sein künstlerisches Schaffen. An den Musikhochschulen u.a. in Lübeck, Rostock sowie am Hamburger Konservatorium lehrt er als Dozent.

18.00 Uhr: Einlass Sondereingang Gründungsbau
18.30 Uhr: Begrüßung und Sekt-Empfang
19.00 Uhr: Konzert

15 € /10 € ermäßigt

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