Donnerstag 21. März 2013

Kunst im interreligiösen Dialog | Sterben und Tod. Zwei zentrale Menschheitsthemen aus Sicht der Religionen und der Bildenden Künste | Marion Koch im Gespräch mit Michael Studemund-Halévy, Erlend Petterson und Hans-Gerd Schwandt

tl_files/kunsthalle/newsletter/dertod.jpg
Otto Wagenfeldt
Der Tod, 1649–1651
© Hamburger Kunsthalle / bpk
Photo: Elke Walford

Kunst im interreligiösen Dialog

Donnerstag, 21. März, 19 Uhr, Eintritt zuzüglich 3.-€ für die Abendveranstaltung
Ort: Hamburger Kunsthalle, Treffpunkt: Rotunde im Altbau der Kunsthalle

Sterben und Tod: zwei zentrale Menschheitsthemen aus Sicht der Religionen und der bildenden Künste

Das Sterben, der Übergang vom Leben zum Tod, ist mit Angst und Schmerz verbunden. Welche Vorstellungen gibt es von diesem „Übergang" in den Religionen? Wie wird dieses Thema in den bildenden Künsten dargestellt? Welche Gedanken und Empfindungen lösen die Kunstwerke wiederum bei den Betrachtern und den drei Referenten aus?

Die häufigste Darstellung des Todes innerhalb der christlichen Kunst ist sicherlich die Kreuzesdarstellung Jesu. Wir nehmen das Gemälde des Hamburger Malers Otto Wagenfeld: Der Tod zum Ausgangspunkt des Dialogs: ein Sterbender wird von einem teuflischen Wesen, vom Tod, aber auch von Christus umgeben. Wem wendet er sich im Angesicht seines eigenen Endes zu? Wie wird dieses Bild vom Sterben und nahen Tod von Vertretern der jüdischen, christlichen oder hinduistischen Religionszugehörigkeit gelesen? Welche Vorstellungen gibt es darüber, was nach dem Tod kommt? Das „ewige Leben bei Gott"? Oder einer Wiedergeburt?

Das Gemälde Der Tod (um 1650) von Otto Wagenfeldt und das Gemälde Glaubenstrost (1896) von Giovanni Segantini geben den Anlass zum Dialog.

Referenten: Vaidyanath Das (Hinduistische Gemeinschaften); Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres (Jüdische Gemeinschaften); Dr. Hans-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg).

Moderation: Marion Koch, M.A.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen statt. Diese Veranstaltung findet zudem in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

Zurück