Donnerstag 24. Oktober 2013

Kunst im interreligiösen Dialog | Kitaj – Auf der Suche nach der (jüdischen) Identität | Marion Koch im Gespräch mit Halima Krausen, Edward van Voolen, Dr. Friedrich Brandi-Hinrichs

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R.B.Kitaj,
The Jewish Rider 1985/85, Öl auf Leinwand, 152 x 152 cm, © Astrup Fearnley Collection, Oslo, Norwegen 
 
KUNST IM INTERRELIGIÖSEN DIALOG
Kitaj – Auf der Suche nach der (jüdischen) Identität
Donnerstag, 24. Oktober 2013, 19 Uhr, Lichthof, Teilnahme: 3 € (zzgl. Eintritt)
In vielen seiner Gemälde spürt Roland B. Kitaj der Frage der Identität des Menschen nach. Dabei wird deutlich, dass sowohl die Zeitgeschichte als auch die Frage, was „Jüdischsein" bedeutet, zentrale Rollen in dieser Auseinandersetzung einnehmen. Kitaj hat den Begriff der "Diasporische Kunst" geprägt. Hiermit bezeichnet er eine "neue jüdische Kunst". Kitaj betont, dass er den Begriff Diaspora nicht nur auf Juden und Jüdinnen bezieht sondern auf alle Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen im Exil leben. Oder fern der Länder, an denen ihr Herz hängt. Das Gemälde "The Jewish Rider" gibt u.a. den Anlass, über die Frage der Identität eines Menschen und der Bedeutung der Religion hierin nachzugehen.
Referentin und Referenten: Halima Krausen (Imamin), Dr. Edward van Voolen (Rabbiner und Kunsthistoriker), Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (Ev.-luth. Pastor). Moderation: Marion Koch, M.A.

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