Donnerstag 2. Mai 2013

Kunst im interreligiösen Dialog | Engel in der Bildenden Kunst und ihre Bedeutung in den abrahamitischen Religionen | Dr. Friedrich Brandi-Hinrichs, Hüseyin Nas, Michael Studemund-Halévy im Gespräch mit Marion Koch

Kunst im interreligiösen Dialog | Engel in der Bildenden Kunst und ihre Bedeutung in den abrahamitischen Religionen
Referenten: Hüseyin Nas (muslimische Gemeinschaften), Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres (jüdische Gemeinschaften) und Dr. Friedrich Brandi-Hinnrichs (christliche Gemeinschaften). Moderation: Marion Koch, M.A.

Engel – vom griechischen Wort „angelos" stammend – bedeutet Bote. In den Schriften der abrahamitischen Religionen wie auch in den Auslegungstexten werden Engel als die Diener Gottes, als Wesen, die Gott zur Seite stehen und ausgewählten Menschen seinen Willen zu erkennen geben, verstanden. Jedoch sind die Engel in Art, Wesen und Aufgaben sehr unterschiedlich. Zunächst werden wir vor dem Petri-Altar von Meister Bertram die Bedeutung der Engeln in den Heiligen Schriften und für die Gläubigen diskutiert.Paul Klees Engel, die in einer Sonderausstellung parallel zum Evangelischen Kirchentag zu sehen sind, scheinen Bedrückung oder Angst, aber auch Humor und Verspieltheit auszudrücken. Sie werfen die Frage nach der heutigen Bedeutung von Engeln für die Menschen und innerhalb der Religionen auf.

Ort: Hamburger Kunsthalle, Treffpunkt Rotunde im Altbau, 2. Mai 2013, 19 Uhr

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