Bibliothek | Katalogsystem

Katalogsysteme der Bibliothek
Kataloge repräsentieren den Buchbestand in strukturierter Form. Da die Bücher der Bibliothek im Magazin nach rein formalen Gesichtspunkten aufgestellt sind ( Größe, Fachgebiet, Jahr ) könnte man ohne Katalog nichts finden. Die Kataloge weisen den genauen Standort eines Buches nach.

Die Zettelkataloge

Der Alphabetische Katalog
Der Alphabetische Katalog ist ein Formalkatalog (nach den Preussischen Instruktionen), d.h. er ist geordnet nach Verfassern bzw. Sachtiteln. Dabei ordnen die Wörter des Titels nach einem grammatikalisch formalen Prinzip, wobei zunächst das erste unabhängige Substantiv berücksichtigt wird.

Der Schlagwortkatalog
Er weist Literatur in Auswahl zu einzelnen Themen unter festgelegtenSchlagworten nach und ist wie ein Konversationslexikon zu benutzen.Dieser Katalog erfasst erst Publikationen nach 1972. Literatur älteren Datums ist nur in Ausnahmefällen nachgewiesen. Der Künstlername ist in einem eigenen Katalog verzeichnet (s. Künstlerkatalog) und tritt nicht als Schlagwort auf. Die jeweils aktuellste Publikation innerhalb eines Schlagwortes steht vorn.

Der Systematische Katalog
Der Systematische Katalog ist ein Fach - und Standortkatalog,der den gesamten Bestand der Bibliothek umfasst. Er enthält Wissensgebiete, die mit Buchstaben von A - Z bezeichnet sind. Zudem beinhaltet er weitere Sachgebiete, wie z.B. einen Künstlerkatalog, Ausstellungs- und Sammlungskataloge, einen Katalog der Literatur der Druckgraphik, der Illustrierten Künstlerbücher und der Auktions- und Lagerkataloge.

Der EDV-Katalog

Seit Anfang 1998 wird der Neuzugang per EDV erfasst.
Die Hamburger Museen bilden einen eigenen Museumsverbund, der unter der folgenden
Adresse zu finden ist: https://kataloge.uni-hamburg.de/DB=3.4/LNG=DU/
Diesem Museumsverbund sind alle 7 Museumsbibliotheken beigetreten.
Der Museumsverbund wiederum ist Teil des Göttinger-Bibliothek-Verbundes (GBV) http://www.gbv.de

Es hat keine klare zeitliche Trennung bei der Literaturerfassung vom Zettelkatalog zur Einarbeitung per EDV stattgefunden. Da der Neuzugang auch Rückstände mit einschließt,
muss zur Literatursuche auf jeden Fall sowohl der Zettelkatalog als auch der EDV-Katalog benutzt werden.
Für die Besucher wurden im Studiensaal zwei PCs zur Benutzung des OPAC aufgestellt.