Caspar David Friedrich in der Hamburger Kunsthalle, 7. Oktober bis 28. Januar

Pressestimmen

Pressestimmen
zur Ausstellung Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik
im Museum Folkwang, Essen, (noch bis 3. September 2006)

„Die Ausstellung des Jahres: Essener Folkwang-Museum zeigt „Erfindung der Romantik“
Ruhr Nachrichten, 3. Mai 2006


„Die Ausstellung ist ein Ereignis“
Westfälischer Anzeiger, 3. Mai 2006
Ralf Stiftel


„Und doch wollen die Ausstellungsmacher auch den minuziösen Konstrukteur C.D.F. vorstellen, der veristisch genaue Vorstudien zu seinen Bildern anfertigte. Kein Himmelsblau gleicht dem anderen. Aus exakten Einzelstudien setzte er – fast in der Manier der Collage – seine Bilder zusammen. Allerdings konstruierte er sie in äußerster Verknappung (Daher der Ausstellungstitel „Die Erfindung der Romantik“ und erreichte gerade damit seine geheimnisvollen Aussagen, die auch heute noch offen lassen, ob diese Bilder politisch oder religiös gemeint waren. Ernst heute entdeckt man, dass von diesem Caspar David Friedrich eine Linie bis zu Marc Rothko führt, und dass der Romantiker, der seinen Mitmenschen damals schockierte, zum Wegbereiter der Moderne wurde.
Kölnische Rundschau, 3. Mai 2006
Heidrun Wirth


„Die vom Essener Energiekonzern E.ON Ruhrgas ermöglichte Schau „Caspar David Friedrich- Die Erfindung der Romantik“. Umfangreicher und inhaltsschwerer als die letzte Retrospektive 1974, ist vom 7. Oktober an noch in der Hamburger Kunsthalle zu Gast. Aus rund 50 Museen aus aller Welt stammen die teils erstmals überhaupt ausgeliehenen Meisterwerke wie die Kreidefelsen auf Rügen“ (1818), die den Begriff „Romantik“ bis in den heutigen Alltag geprägt haben.“
Aachener Nachrichten, 3. Mai 2006
Gerd Korinthenberg


„Die Bilder Caspar David Friedrichs üben eine unmittelbare Faszination auf den Betrachter aus. Sie spiegeln ein wehmütiges Weltideal, dem man sich kaum entziehen kann, das geradezu magische Kräfte zu haben scheint. Sehnsucht und Sehnsucht gehen hier einfach eine perfekte Symbiose ein.“
Westfalenpost, 3. Mai 2006
Andreas Thiemann

„Der Inbegriff der Romantik“
Weser Kurier, 4. Mai 2006
(dpa)


„In der Essener Ausstellung „Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik“ steht das Gemälde im Zentrum. Und wieder soll der „Tetschener Altar“ die Sicht auf das Werk des Malers revidieren. Dreißig Jahre nach der großen Schau, damals in Hamburg und Dresden aus Anlass des 200. Geburtstags, offeriert das Folkwang-Museum dem Publikum nicht nur ein opulentes Kunstevent samt glanzvoller Eröffnung am Dienstag in Anwesenheit von Schwedens Königin Silvia. Es will auch ein neues Friedrich Bild begründen. Der Betrachter soll in ihm nicht länger den religiösen Verschlüsselungskünstler sehen (…) und nicht allein den politischen Denker (…). Neuesten Forschungen zufolge gehörte Friedrich zur Dresdner Freimaurerloge und versteckte in seinen Bildern zahlreiche Hinweise darauf.
Der Tagesspiegel, 4. Mai 2006
Nicola Kuhn


„Das Essener Folkwang Museum tut dies in einer wahrhaft opulenten Schau. Deren Ehrgeiz ist es, den „ganzen Friedrich“ in den Blick zu nehmen. Statt abermals motivgeschichtlich vorzugehen und die religiösen oder politischen Deutungen, die sein Werk erfahren hat, zu wiederholen, sucht die Ausstellung unter dem Titel „Die Erfindung der Romantik“ die Umbruchsituation zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts anhand der Konstruktionen des Künstlers nachzuvollziehen.“
Frankfurter Allgemeine, 5. Mai 2007
Thomas Wagner


„Eine atemberaubende Werkschau im Museum Folkwang Essen lädt Kunstfreunde ein, den weltweit wichtigsten Maler der deutschen Romantik gefeierten Künstler näher kennen zu lernen.“
Heilbronner Stimme, 27. Mai 2006
Gerd Korinthenberg


“Dabei haben die Bilder marktschreierische Ankündigung gar nicht nötig. Mit 70 Gemälden und 120 Arbeiten auf Papier ist das Essener Folkwang-Museum so reich bestückt, dass der Zuschauerstrom garantiert ist.“
Berliner Zeitung, 2. Juni 2006
Thomas Götz

ZEIT-Mitarbeiter empfehlen: Bücher für Reisende und Daheimbleiber. Caspar David Friedrich- Die Erfindung der Romantik, Hirmer 39,30 €. Schön gestalteter, gut geschriebener Katalog der Essener Ausstellung von Hubertus Gaßner.
DIE ZEIT, 22. Juni 2006
Ulrich Greiner

„ Die große Hommage an Caspar David Friedrich (1774-1840) die das Folkwang Museum in Essen stemmt, gibt sich anspruchsvoll und populär zugleich. volksnah, weil die Lieblingsbilder weltflüchtender Kalenderseligkeit alle vorkommen. Intellektuell anspruchsvoll, weil sie einen methodengeschichtlichen Wechsel mit allerbestem Material anschaulich macht. Über 100 000 Besucher wurden bereits gezählt.“
Handelsblatt, 23. Juni 2006
Susanne Schreiber

„Dieser Interpretation zufolge müsste Caspar David Friedrich bereits zur zweiten oder gar dritten Generation von Künstlern gezählt werden, die am Anfang der Moderne standen. Für die daraus abzuleitende Schlussfolgerung, dass er auch „den Menschen von heute“ etwas zu sagen habe müsste, wird derzeit in Essen der Beweis geführt. Die im Museum Folkwang gezeigte und danach in die Hamburger Kunsthalle wandernde Werkschau ist ein Publikumsmagnet geworden.“
JUNGE FREIHEIT, 14. Juli 2006
Thomas Bachmann

 

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© Hamburger Kunsthalle / bpk, Photo: Elke Walford

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