Kunst im interreligiösen Dialog / Die Poesie der venezianischen Malerei

Die entblößte Frau. Gemälde von Tizian und Bordone aus der Sicht dreier Religionen.

Teilnahme im Eintritt enthalten. Anmeldetickets erhalten Sie an der Kasse.

Zu Beginn des 16. Jh. malten alle bedeutenden Künstler Venedigs, so auch Tizian und Bordone, die sogenannten Belle Donne – die schönen Frauen. Teil ihrer Schönheit war ihre erotische Ausstrahlung – nicht selten über entblößte Brüste dargestellt. Wie wurden diese Gemälde von den Zeitgenossen Tizians und Bordones gelesen – ist doch im christlichen Verständnis Nacktheit auch mit Scham verbunden. Welche Wirkung lösen diese Gemälde heute auf uns Betrachter aus? Wie lesen Vertreter_innen von Buddhismus, Christentum und Islam diese Gemälde in einer Zeit, in der der entblößte Körper aus der Werbung zum alltäglichen Straßenbild gehört?
Referierende: Halima Krausen, Imamin; Kay Kraack, Ev.-luth. Pastor; Felix Baritsch, Tibetisches Zentrum Hamburg
Moderation: Marion Koch, freie Kunstvermittlerin
Treffpunkt: Foyer

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