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Anita RĂ©e

Retrospektive

Anita RĂ©e ist eine der faszinierenden und rĂ€tselhaften KĂŒnstlerinnen der 1920er-Jahre. Sie lebte in vielerlei Hinsicht ein Leben zwischen den Welten: als selbststĂ€ndige Frau in der Kunstwelt zwischen Tradition und Moderne, als regionale KĂŒnstlerin mit internationalem Anspruch, als Hamburgerin mit sĂŒdamerikanischen Wurzeln und als protestantisch erzogene JĂŒdin. Auch in den Werken Anita RĂ©es (1885–1933) spiegeln sich die zum Teil radikalen VerĂ€nderungen der modernen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die noch immer hochaktuelle und existentielle Frage nach der eigenen IdentitĂ€t. In eindringlichen Bildern prĂ€sentiert RĂ©e Menschen anderer Herkunft und das Selbst als fremdes Wesen. Ihre intimen Frauenakte berĂŒhren noch heute. PortrĂ€ts von Herren der Gesellschaft, die sĂŒdliche Landschaft als Sehnsuchtsort, weltliche Figurenbilder mit religiösem Gehalt oder vereinzelte Tiere in kargen DĂŒnen zeigen die große Vielfalt ihrer Motive.

Anita RĂ©e nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im sĂŒditalienischen Positano. Nach ihrer RĂŒckkehr nach Hamburg brachten zahlreiche PortrĂ€ts und öffentliche AuftrĂ€ge RĂ©e große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als JĂŒdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurĂŒckgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.

Diese erste umfassende Ausstellung zu der Malerin stellt mit rund 200 teilweise noch unbekannten GemĂ€lden, Aquarellen, Zeichnungen und gestalteten Objekten ein ĂŒberraschend facettenreiches Werk vor. Es reicht von impressionistischer Freilichtmalerei ĂŒber kubistisch-mediterrane Landschaftsbilder bis hin zum neusachlichen PortrĂ€t. Der reiche Bestand der Kunsthalle an Werken RĂ©es wird durch bedeutende Werke aus privaten und öffentlichen Sammlungen ergĂ€nzt, darunter Leihgaben aus Deutschland, England, Frankreich, der Schweiz und den USA.

Förderer und Partner

Mit freundlicher UnterstĂŒtzung des Ausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg

sowie durch

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