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| Schon seit über zehn
Jahren lebt die 1966 in Island geborene Inga Svala Thorsdottir in
Hamburg. Ihr jüngstes Projekt beschäftigt sich mit der Vision
einer Stadtneugründung in ihrer isländischen Heimat. Das
sorgfältig ausgewählte Areal ist eine schneeverwehte Tundra
nördlich der Hauptstadt Rejkjavik, ein Gebiet, das ihren Erkundigungen
zufolge im Moment hauptsächlich von Elfen genutzt wird. In ihrer
Vorstellung wird die neue Stadt namens „Borg“ schon bald
bis zu einer Million Menschen beherbergen. Im Sinne einer klassischen
Utopie hat Inga Svala Thorsdottir umfassende gesellschaftliche und
ästhetische Ideale für ihre Stadt. Sowohl die Infrastruktur
als auch die Gebäude werden sich an der Natur orientieren. Isländische
Flora und Fauna bilden die Baustoffe für die neue Stadt, aber
auch das Formenrepertoire. Vorgesehen sind mehrere Bahnhöfe,
Schwimmbäder, Bibliotheken, Bars und Clubs, - auch für Drogen,
Sex und frische Gerichte wird rund um die Uhr gesorgt sein. Im Mittelpunkt
dieser spielerisch-sinnlichen Untersuchung steht die Frage, nach welchen
Prinzipien wir in Zukunft leben wollen. Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung: Donnerstag, 28. Oktober, 19 Uhr, Donnerstag, 4. November, 19 Uhr, Veranstaltungsraum
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Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall
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