| Die Schlumper
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Katalog |
Vielen Hamburgern sind sie längst ein Begriff: Die Schlumper. Die Schlumper sind mittlerweile eine in der Stadt fest verankerte Institution mit vielen Anhängern, Sammlern und Förderern. Ihre Arbeiten werden weit über Hamburgs Grenzen hinaus gesammelt und ausgestellt, sind Teil von Kunst-am-Bau-Projekten und lassen sich auf Plakaten, Plattencovern oder als Bühnenbilder wiederfinden. Zu sehen sind Arbeiten von: Inge Ahrendt, Uwe Bender, Thomas Benkmann, Angelika Bienst, Margot Gruhl, Karl-Ulrich Iden, Wolfram Pabst, Irma Sass, Ringa Spingies, Helga Thiers, Werner Voigt, Horst Wäßle, Bernd Wicklein, Inge Wulff und Klara Zwick Die Ausstellung entsteht in enger Kooperation mit Rolf Laute, der Die Schlumper ins Leben gerufen hat und sie seitdem als Spiritus Rector begleitet. Zu dieser Ausstellung, die einen Überblick über die Arbeiten der Schlumper seit ihrem Bestehen verschaffen wird, erscheint ein illustrierter Katalog mit Beiträgen von Günther Gercken, Christian Mürner und Carolin Quermann sowie mit einem Gespräch zwischen Belinda Grace Gardner und Rolf Laute. Zur Geschichte der Schlumper Es entstand die Idee, das künstlerische Arbeiten mit den Behinderten fortzusetzen. In den Kellerräumen des „Stadthauses Schlump“, einer Außenstelle der damals so genannten Alsterdorfer Anstalten, entstand 1984 ein improvisiertes Atelier. Schon damals gehörten Inge Ahrendt, Uwe Bender, Werner Voigt und Horst Wäßle der Gruppe an – Künstler, deren Werke in der Hamburger Kunsthalle zu sehen sein werden. Wegen dieser Adresse am Schlump nannte sich die Künstlergruppe Die Schlumper. Erst später entdeckte man im Grimmschen Wörterbuch, dass Schlump „der unvermutete Glücksfall“ sei. So ist es nicht erstaunlich, dass Die Schlumper ihren Namen nicht aufgaben, als sie 1998 die Räume am Schlump verließen und ihre neue Wirkungsstätte in der umgebauten Rinderschlachthalle an der Feldstraße bezogen. Schon 1985 wurde der Förderverein Freunde der Schlumper gegründet, mit dessen Hilfe in Zusammenarbeit mit der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales 1993 das Arbeitsprojekt Schlumper von Beruf in Leben gerufen wurde. Damit war es den Künstlern möglich, ihre besondere Begabung beruflich einzusetzen. Anfang 2002 hat der Verein Freunde der Schlumper die Trägerschaft des Projekts der Evangelischen Stiftung Alsterdorfer übertragen. Momentan bietet das Projekt 24 Künstlerinnen und Künstlern einen festen Arbeitsplatz. Die Ausstellung wird unterstützt von Berendsohn AG, EUROPCAR,
Evangelische Stiftung Alsterdorf, Franz
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20095 Hamburg
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