|
Jacob van Ruisdael |
|
1657, wurde er nach Ablegen seines Bekenntnisses in der Evangelisch-Reformierten Kirche in Amsterdam getauft. Am 15. Januar 1659 wurde Jacob in das Bürgerbuch von Amsterdam eingetragen. Laut seiner Erklärung vom 8. Juli 1660 ist Meindert Hobbema einige Jahre lang sein Lehrling gewesen. Jacob war anscheinend seit Beginn seiner Karriere imstande, seinem Vater in dessen finanziellen Schwierigkeiten beizustehen. Einem Steuerbescheid von 1674 ist zu entnehmen, dass sein Vermögen zu jenem Zeitpunkt auf 2000 Gulden geschätzt wurde. Eine allerdings durchgestrichene Nennung eines ´Jacobus Ruisdael´ als Doktor der Medizin mit einem Titel der Universität in Caen (Frankreich) vom 15. Oktober 1676 führt bis heute zu zahlreichen Vermutungen, er sei als Arzt tätig gewesen (So gibt es auch Houbraken 1718 wieder). Am 9. Juli 1678 hatte Ruisdael dem Amsterdamer Arzt Johannes Baptist van Lamsweerde 400 Gulden geliehen an, dessen Besitz er 1682 jedoch beschlagnahmen lassen musste, um das Geld zurückzuerhalten. Ob diese beiden Geschichten hinreichend sind, um in dem Maler Ruisdael einen Mediziner zu vermuten, darf in Frage gestellt werden. Am 14. März 1682 wird Ruisdael in der Haarlemer St. Bavokerk begraben. Vermutlich wurden seine Gemälde dann in Haarlem versteigert (Hinweis in den Akten der Lucasgilde). Während seine Verwandten wie die Maler Salomonsz und dessen Sohn Jacob Salomomsz ihren Namen 'Ruysdael' schrieben, verwendete Jacob konsequent die Schreibweise 'Ruisdael'. |
|
Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall
20095 Hamburg
Telefon 040 - 428 131 200 Telefax 040 - 428 54 34 09 e-mail: info@hamburger-kunsthalle.de |