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Rembrandt, oder nicht?
Gemälde aus den Kunsthallen Bremen und Hamburg
15. Oktober 2000 bis 21. Januar 2001

RembrandtDie Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Bremer und der Hamburger Kunsthalle. In zwei zu gleicher Zeit stattfindenden Ausstellungen soll die Kunst Rembrandts und seiner Schüler aus dem Besitz beider Museen erstmals zusammengeführt und einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Die Bremer Kunsthalle wird sich dabei auf die Zeichnungen konzentrieren, die Hamburger Kunsthalle auf die Gemälde. Woran erkennen wir einen Rembrandt? Welche ästhetischen Gesichtpunkte unterscheiden seine Gemälde von denen seiner Schüler und Nachfolger? Welche Bedeutung spielen Stilfragen für die damaligen Künstler und Sammler?
EeckhoutDie Ausstellungen gewähren einen vorzüglichen Überblick über jene Künstler, die als Kollegen, Schüler oder Mitarbeiter in einem unmittelbaren Kontakt zu Rembrandt und seiner Werkstatt gestanden haben. Das besondere Interesse richtet sich dabei auf die künstlerische Handschrift und Qualität, die mit dem Namen Rembrandt verbunden ist und für die nachfolgende Künstlergeneration Maßstäbe setzte. Die Auseinandersetzung der Schüler mit ihrem Lehrer zeigt sich in der Kunst der Wiederholung: des Stils, der Themen und der Kompositionen. Die Ausstellungen sollen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar machen, die unserem Urteil: Rembrandt? Nicht Rembrandt? zugrunde liegen. Unser ästhetisches Urteilsvermögen ist auf die Probe gestellt.

Es erscheinen zwei Kataloge: Hamburg Gemälde, mit Einführung und Abbildungen der
20 Exponate, DM 35,-; Bremen Zeichnungen, mit Aufsätzen und Abbildungen der 100 Exponate, DM 45,-.; Doppelband DM 59,-.

 

Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall 20095 Hamburg
Telefon 040 - 428 131 200 Telefax 040 - 428 54 34 09
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