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In seinem neuesten Werkkomplex widmet sich Hiroyuki Masuyama (geb.
1968 in Tsukuba, Japan) den Bildern von Caspar David Friedrich und
William Turner. Die Serie ist eine Hommage an die beiden Künstler,
die lange vor ihm die Landschaftsmalerei revolutionierten. Masuyama
sucht Orte auf, die den von Friedrich und Turner gemalten Landschaften
ähneln, photographiert sie und setzt am Computer aus vielen hundert
Photos bekannte Gemälde der romantischen Meister zusammen. Besonderen
Wert legt er darauf, die malerische Atmosphäre der Bilder auch
in den Photographien einzufangen.
Die Hamburger Kunsthalle zeigt während der Dauer der Ausstellung
Mark Rothko. Die Retropsektive neben der in diesem Jahr erworbenen
Arbeit Das Eismeer 1923-24 drei weitere Arbeiten Masuyamas
mit Motiven von Caspar David Friedrich. Die Photographien für
Das Eismeer 1823-24 sind in Oulu und Kemi in Finnland, für
die Felsenschlucht 1822-23 in der sächsischen Schweiz,
für Der Watzmann 1824 in Chamonix und für Ruine
im Riesengebirge 1834 in Greifswald entstanden. Die erstmalige
Gegenüberstellung von Arbeiten Masuyamas mit Bildern von Caspar
David Friedrich im Friedrich-Saal der Kunsthalle und einem angrenzenden
Kabinett bietet die einmalige Gelegenheit, die Bildsprache eines zeitgenössischen
Photokünstlers mit der des romantischen Landschaftsmalers zu
vergleichen.
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Das Eismeer 1823/34
2007 / LED Light box
96.7x 126.9x4cm
Ruine im Riesengebirge 1834
2007 / LED Light box
73x103x4cm
Felsenschlucht 1822/23
2007 / LED Light box
94x74x4cm
Der Watzmann 1824
2007 / LED Light box
93x120.2x4cm
© Hiroyuki Masuyama
Courtesy Galerie Sfeir-Semler, Hamburg
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