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Italienische Zeichnungen der Renaissance
17. Januar bis 23. März 1997

Ambrogio de Predis In der Renaissance wurde die Handzeichnung eine selbständige Gattung der bildenden Kunst. Zeichnend studierte der Künstler sein Modell und erlebte so das Sichtbare als "Natur". Die Zeichnung wurde zum Prüfstein für künstlerisches Gelingen und zum Ausdruck des Genius.

Das Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle besitzt seit dem 19. Jahrhundert eine hervorragende Sammlung von Zeichnungen der italienischen Renaissance, die jetzt zum erstenmal in ein einer Auswahl der bedeutendsten Blätter präsentiert wird. Dazu gehören Werke all jener Künstler, die seit jeher Rang und Namen haben: Andrea Mantegna und Sandro Botticelli aus der Phase der Frührenaissance, Leonardo, Raffael und Andrea del Sarto aus der Phase der Hochrenaissance und schließlich aus dem Manierismus Polidoro da Caravaggio, Bandinelli und Passarotti.

Die Ausstellung ist Dr. Eckhard Schaars Abschiedsgeschenk. Seit 1969 als Leiter des Kupferstichkabinetts in der Hamburger Kunsthalle tätig, geht er Anfang 1997 in den Ruhestand.

Zur Ausstellung ist eine Publikation mit Abbildungen aller Exponate und mit eingehenden kunsthistorischen Erörterungen aller Blätter erschienen.

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