| Im Garten von Max Liebermann |
Aktuelle Ausstellung: Max Liebermann. Wegbereiter der Moderne 30. September 2011 bis 19. Februar 2012 |
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Erstmalig zeigt die Hamburger Kunsthalle mit der Ausstellung 1909 konnte Max Liebermann eines der letzten Seegrundstücke am Großen Wannsee erwerben. Mit der Planung des Hauses wurde der Berliner Architekt Paul Baumgarten beauftragt. Dieser orientierte sich auf Liebermanns Wunsch hin in seinem Entwurf an den hamburgischen Villen der Elbvororte, die der Künstler durch seine häufigen Hamburgbesuche kannte. Schon 1910 zog Liebermann mit seiner Familie in sein „Schloß am See“. Im Atelier seines Sommerhauses entstanden die ersten Gartenbilder. Alfred Lichtwark, Direktor der Hamburger Kunsthalle und Freund Max Liebermanns, war von Anfang an mit der Planung und Gestaltung des Gartens in Wannsee beschäftigt. In Zusammenarbeit mit Liebermann und dessen Tochter entstand ein moderner Garten., der den ästhetischen Forderungen der Gartenreform entsprach und auch die Möglichkeit zur wirtschaftlichen Nutzung bot. Die Sommerresidenz wurde Liebermanns ländliches Refugium, in
das sich der vielbeschäftigte Maler gerne zurückzog. Als
der Erste Weltkrieg die alljährliche Studienreise nach Holland
unmöglich machte, wurde die Wannsee-Villa zum ständigen
Aufenthaltsort im Sommer. Die Hamburger Kunsthalle bietet nun fast siebzig Jahre nach dem Tod von Max Liebermann die Möglichkeit, über 80 in Wannsee entstandene Gemälde und Pastelle vereint zu sehen. Eine die Ausstellung begleitende Dokumentation wird die wechselvolle Geschichte der Wannsee-Villa und des Gartens veranschaulichen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Berliner Nicolai Verlag
mit zahlreichen Abbildungen und einem Umfang von 224 Seiten. Beiträge
von Reinald Eckert, Jenns Howoldt, Margret Nouwen, Holly Richardson
und Angelika Wesenberg. Erhältlich für 23 € im Museumsshop
oder unter www.hamburger-kunsthalle.de. Kurator der Ausstellung: Dr. Jenns Howoldt
Inhaber von HVV – Zeitkarten (Hamburger Verkehrsbund) und DB
Bahncard-Kunden erhalten gegen Vorlage Ihrer gültigen Zeitkarte/Bahncard
ermäßigten Eintritt von 6 €. Die Ausstellung wird realisiert mit freundlicher Unterstützung
der Hermann Reemtsma-Stiftung Veranstaltungsprogramm Museumspädagogisches Angebot Eintrittskarten im Vorverkauf: Wir danken
sowie unseren Medienpartnern
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