| Ideal und Natur – Saal der Meisterzeichnung |
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| Im Saal der Meisterzeichnung präsentiert die Hamburger Kunsthalle deutsche Landschaftszeichnungen des 18. Jahrhunderts. Größere Bedeutung erfuhr die Gattung der Landschaftskunst erst im 18. Jahrhundert. Veranschaulicht wird dies an verschiedenen Zentren und Schulen, die in der Ausstellung exemplarisch vertreten sein werden. Bedeutendstes Zentrum in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts
war Sachsen, hier vor allem Dresden und Leipzig, aber auch kleinere
Städte wie Meissen oder Görlitz. Die Leipziger Schule ist
mit Werken ihres Gründers Adam Friedrich Oeser und seines besten
Schülers Johann Sebastian Bach vertreten, während Dresden
mit Johann Christian Klengel und seinem Schüler Friedrich Christian
Klass und vor allem mit dem gebürtigen Schweizer Adrian Zingg
vertreten ist. Neben Sachsen war die Schweiz ein weiteres bedeutendes
Kunstzentrum, von wo aus die Idyllen Salomon Gessners unter dem Einfluss
von Rousseau und der beginnenden Aufklärung europaweiten Ruhm
erlangten. Die Aufklärung half auch, traditionelle Landschaftsvorstellungen,
wie sie etwa die großformatigen Blätter des in Rom wirkenden
Jakob Philipp Hackerts vorstellen, zu überwinden und neue Wege
zu gehen, wie etwa Franz Innocenz Kobell in München, dessen Landschaftsauffassung
bereits ins 19. Jahrhundert weist. Kurator der Ausstellung: Dr. Peter Prange
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