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Paul Klee 1933. Der Gegenpfeil
12. Dezember 2003 bis 7. März 2004

 

 
Der soeben als Professor an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf berufene Paul Klee wurde im April 1933 von den Nationalsozialisten fristlos entlassen. Angesichts der bedrohlichen Entwicklung verließ Klee Deutschland im Dezember 1933 für immer.

In diesem Jahr 1933 entstand eine über 200 Blätter umfassende Gruppe von Bleistift- und Fettkreidezeichnungen zu den aktuellen Ereignissen. Die Themen reichen von der Erziehung und dem Militarismus über die Verfolgung und den Antisemitismus bis zur Kunst und Sexualität. Klees Blätter sind keine Illustrationen, sondern in Parodie verhüllte Anprangerungen des Nationalsozialismus im Jahr seiner Machtübernahme.

Die Werkgruppe wird jetzt zum ersten Mal in einer Auswahl von etwa 80 Blättern – ergänzt um thematisch zugehörige farbige Arbeiten aus dem Jahr 1933 – der Öffentlichkeit präsentiert.
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog (328 Seiten), erhältlich für 23 € im Museumsshop


Kuratorin der Ausstellung:
Pamela Kort


Klee im Norden
Drei Aspekte – Drei Etappen – Drei Museen
Die Hamburger Kunsthalle präsentiert die Ausstellung Paul Klee 1933. Der Gegenpfeil im Winter 2003/04 in einer einzigartigen Kooperation mit der Kunsthalle Bremen und dem Sprengel Museum Hannover. Drei bedeutsame, aufeinander folgende Phasen des Werks von Paul Klee werden in den drei großen Museen Norddeutschlands gleichzeitig zu sehen sein.
Kunsthalle Bremen: Paul Klee – Lehrer am Bauhaus. 30. November 2003 – 29. Februar 2004
Sprengel Museum Hannover: Paul Klee. Tod und Feuer. Die Erfüllung im Spätwerk.
23. November – 15. Februar 2004

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Mit freundlicher Unterstützung von
Proximity Group Germany GmbH sowie unseren Medienpartnern NDR, Radio Bremen und Stern.

 

 

 
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