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Horst Janssen:
Frauenbilder
24. März bis 18. August 2002

 


Seit den fünfziger Jahren hat Horst Janssen sich mit dem Thema der Frauenbilder beschäftigt. Zunächst in seinen großformatigen Radierungen, in denen die Frau als erotisch anziehendes Wesen präsentiert wird, später vor allem in den Porträtzeichnungen seiner Frauen und Freundinnen. Teils im Dialog mit dem eigenen Selbst sind auf diese Weise höchst unterschiedliche Bildnisse entstanden, die seine Beziehung zu den Porträtierten auf einfühlsame Weise wiederspiegeln: "Ich kann nur zeichnen, was ich liebe." Dieser oft zitierte Satz von Janssen bewahrheitet sich nirgends so deutlich wie bei diesen Werken, die meist kurze Momentaufnahmen des gemeinsamen Lebens zeigen.

Zusammen mit den Zeichnungen der "Kopien", in denen Janssen das Bild der Frau nach berühmten Vorbildern gestaltet hat, zeigt die Hamburger Kunsthalle im Janssen-Kabinett insgesamt 40 Arbeiten aus den Jahren 1958 bis 1990.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum in Oldenburg konzipiert, das zur gleichen Zeit unter dem Titel "Janssen und die Frauen" die verschiedenen Werkphasen aus diesen Jahren vorstellt. Ergänzt wird diese Präsentation durch die Photographien von Ingrid von Kruse, die Janssens "Geliebte, Musen und Kinder" in den letzten Jahren aufgesucht und porträtiert hat.
Es erscheint ein gemeinsamer Katalog für 15

 

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