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Horst Janssen
Frühe Lithographien
10. März bis 18. Juni 2000
Während seines Studiums an der Landeskunsthochschule in Hamburg bei Alfred Mahlau begann Horst Janssen die Druckgraphik für sich zu entdecken. 1952 erhielt er den Auftrag, die Familie des Papierfabrikanten Guido Dessauer in Aschaffenburg zu porträtieren. Mit Hilfe der dort zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten entstanden die ersten Lithographien. Meist nur in wenigen Exemplaren gedruckt, sind diese frühe Arbeiten heute besonders selten. Neben den Porträts von Guido Dessauer sind Werke mit Hamburger Themen wie "Baumwall" von 1957 zu sehen oder die ersten Selbstporträts wie "Selbst-innig" aus dem Jahr 1966, bei denen bereits die Nähe zu den zur gleichen Zeit geschaffenen Radierungen und Holzschnitten zu spüren ist. Dabei sind gerade die großformatigen Plakatentwürfe, die Janssen für seine eigenen Ausstellungen schuf, stilistisch von dem Amerikaner Ben Shan beeinflusst. Von den 34 Arbeiten aus den Jahren 1952 bis 1971 sind die meisten Blätter schwarz/weiß gedruckt. Erst 1985 begann Janssen mit den "Tinsdaler Steindrucken" eine neue Phase des Lithographierens mit farbigen, teils überzeichneten Drucken auf kolorierten Papieren.
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