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The Song of the Line.
Stephan von Huene. Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten

9. April bis 6. Juni 2010

Stephan von Huene (1932-2000), der Künstler als Konstrukteur von Klangskulpturen, war auch ein begnadeter Zeichner. The Song of the Line gibt erstmals einen Überblick über sein gesamtes zeichnerisches Œuvre. Seine im Kalifornien der 1960er Jahre entstandenen Feder- und Bleistiftzeichnungen eröffnen einen panerotischen Figurenreigen mit Bezug zu mythologischen und christlichen Bildtraditionen. Im Jahr 1980 ließ sich von Huene in Hamburg nieder; in diesem Zusammenhang entstand die Serie der ZEIT-Collagen, bei denen sich Zeitungsfragmente und Handzeichnungen zu einem analytischen Blick auf die Körpersprache bekannter Politiker, Literaten und Künstler fügen. Mit den so genannten Mind Maps entwickelte er in den 1980er Jahren eine Gattung der Wort-Bilder weiter. In diesen Schaltplänen der Erinnerung werden auch seine Klangskulpturen in wissenschaftlichen Kontexten vernetzt. In den 1990er Jahren wandte er sich auch dem computergenerierten Zeichnen zu.

 

 

 

 

 

 

 

Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000)
Pasadena-Federzeichnung, 1961

Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000)
Mindmap aus: Getty Talk (Text Tones), 1991

Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000)
Rauchzeichnung, 1964
Alle Abbildungen:
© Nachlass Stephan von Huene