| Goldgrund und Himmelslicht Die Kunst des Mittelalters in Hamburg 19. November 1999 bis 5. März 2000
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Der jüngst in Polen wiederentdeckte Hauptaltar des 1806 abgerissenen
Hamburger Doms wird in Hamburg erstmals nach 200 Jahren einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Altartafeln wurden in einem polnisch-deutschen
Projekt über zwei Jahre hinweg restauriert und wissenschaftlich untersucht. Die großformatigen Tafelgemälde entstanden vor genau 500 Jahren in der Werkstatt des Hamburger Malers Absolon Stumme. Nach den großen Verlusten am Bestand durch Kriege, Brände und mutwillige Zerstörungen wird zum ersten Mal der Versuch unternommen, die Kunst des Mittelalters in Hamburg - die Tafelmalerei, die Bildhauerei, die Goldschmiedekunst und vor allem die Buchmalerei - zu würdigen und umfassend anschaulich zu machen. Der Katalog wird durch die Mitarbeit namhafter Experten ein Handbuch für die Hamburger Kunst des Mittealters werden und kostet im Museumsshop 39 DM. Er ist gleichzeitig ein Band der beim Dölling und Galitz Verlag erscheinenden dreibändigen Publikation über die Kunst des Mittelalters in Hamburg Als Begleitprogramm sind jeden Samstag ab 11 Uhr Exkursionen nach Buxtehude, Lüneburg und Lübeck vorgesehen. Anmeldungen über den Museumsdienst, Tel: 42824 325 Öffentliche Führungen finden donnerstags um 18 Uhr, samstags um 16 Uhr und sonntags um 12 Uhr statt.
Für die großzügige Unterstützung der Ausstellung danken wird der ZEIT- Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. |
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Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall
20095 Hamburg
Telefon 040 - 428 131 200 Telefax 040 - 428 54 34 09 e-mail: info@hamburger-kunsthalle.de |