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Standpunkt: Peter Dombrowe
Inlay / Bürogrün

6.Mai bis 15.Juli 2001
in den Räumen 18 und 19 der alten Kunsthalle

Peter Dombrowes Arbeitsweise hat etwas von der eines Schmugglers. Seine Veränderungen an vorgefundenen Situationen sind trügerisch und entlarvend zugleich. Mit wechselndem Instrumentarium operiert er an der Grenze zwischen Simulation und Wirklichkeit. In den Fotoserien geht es meist um die Kulissen der Werbung, Bildungs- und Unterhaltungsindustrie. In den räumlichen Interventionen tauchen zusätzliche Türen oder gleich ganze Wände auf, wird ein Denkmal gedreht oder gar eine durch eine Gasexplosion geöffnete Hausfassade als „Aufeinandertreffen des öffentlichen und privaten Raumes“ gedeutet. Herausforderung und gefundenes Fressen werden die Räume des Kunsthallenaltbaus sein. Dombrowes Eingriffe verändern die strukturelle Ordnung und fordern seine Umgebung zum Dialog heraus. Neue Einblicke und Durchgänge öffnen sich. Am Ende ruft der Dschungel. Ein Dschungel aus Büropflanzen...

Siehe auch "Hamburger Abendblatt"

Peter Dombrowe Peter Dombrowe Peter Dombrowe

 

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