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In der Ausstellung "Pieter Bruegel invenit" soll erstmals in Deutschland
ausschließlich das druckgraphische Werk nach Pieter Bruegel d. Ä.
im Mittelpunkt stehen. Ziel der Ausstellung ist es, Bruegel als einen
intellektuellen Künstler vorzustellen und damit das Klischee vom "Bauern-Bruegel",
das in der Forschung des 20. Jahrhunderts immer weiter zurückgedrängt
wurde, endgültig zu widerlegen. Vielmehr soll Bruegel als humanistischer
Künstler, der auf die theologischen Schriften des Erasmus von Rotterdam
reagiert, ins Visier genommen werden. Die Ausstellung wird ca. 90
Kupferstiche umfassen, für die Bruegel die Entwürfe geliefert hat.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (ca. 160 Seiten) mit Beiträgen
zur Landschaftsikonographie und zum Antwerpener Verlagshaus von Hieronymus
Cock, der den bedeutendsten Teil der Bruegel-Graphik herausgegeben
hat. Die Ausstellung wird ausschließlich in der Hamburger Kunsthalle
gezeigt. Katalog und Ausstellung: Dr. Jürgen Müller Organisation:
Dr. Petra Roettig Katalogautoren: Jürgen Müller, Bertram Kaschek,
Petra Roettig
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