| Max Beckmann Landschaft als Fremde 7. August bis 8. November 1998 |
| Mit dieser Ausstellung wird eine weithin unbekannte Seite des Werkes von Max
Beckmann vorgestellt. Landschaftsbilder machen fast ein Drittel des
Oeuvres aus und doch standen sie bei Retrospektiven oft im Schatten
der großen Figurenbilder. Ihre malerische Kraft und ihre außergewöhnliche
Auseinandersetzung mit der Natur sichern den Landschaften Max Beckmanns
einen besonderen Rang innerhalb der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Beckmann malte die bedrohliche Elementargewalt des Meeres und die vital-wuchernde Pflanzenpracht des Südens. Er gestaltete die Fremde als reisender Künstler und Tourist. Selbst die vertraute Umgebung verwandelte er in eine fremde Welt - diese Distanz des Beobachtens gab der Ausstellung den Titel "Landschaft als Fremde". 1937 verließ Beckmann Hitlerdeutschland und verbrachte zehn Jahre im Exil in Amsterdam. Erinnerungen and die Landschaften des Südens gestaltete er hier ebenso wie Bilder der vom Krieg verletzten Natur - Landschaften einer durchlittenen Fremde. Die 60 Gemälde dieser Austellung werden in einem Rundgang im Obergeschoß
der Galerie der Gegenwart gezeigt. Parallel zur Ausstellung der Landschaftsbilder Max Beckmanns zeigen wir im Hegewisch-Kabinett eine Auswahl aus dem druckgraphischen Werk des Künstlers. Öffentliche Führungen: Sonntags 12 Uhr |
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