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Kunst für Hamburg. Von laut bis leise
50 Jahre Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK)
31. Oktober 2006 bis 1. Januar 2007

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag
10 - 18 Uhr
Do 10 - 21 Uhr
1. und 2. Weihnachtstag
10 - 18 Uhr
Silvester und Neujahr
12 - 18 Uhr
Heilig Abend geschlossen

Die Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK) besteht als gemeinsame Institution der Hamburger Wirtschaft und engagierter kunstinteressierter Privater sowie der Freien Hansestadt Hamburg. Gegründet wurde die SHK am 20. Mai 1956 damals als Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Kunstsammlungen. Jetzt feiert sie in diesem Herbst ihr 50-jähriges Bestehen.

Anlässlich dieses Jubiläums finden sowohl in der Hamburger Kunsthalle als auch im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zwei Ausstellungen statt. Gezeigt werden 120 der bedeutendsten Ankäufe aus insgesamt 450 Erwerbungen. Der Gedanke, dass beide Häuser sich wunderbar zu einer Sammlung ergänzen und die SHK diesem Ziel im Rahmen des gemeinschaftlichen Mäzenatentums verpflichtet ist, findet sich im Ausstellungskonzept wieder. So werden Kunstgewerbliche Gegenstände aus dem Museum für Kunst und Gewerbe mit den Erwerbungen in der Kunsthalle in beiden Ausstellungen präsentiert.

Im Mittelpunkt der ca. 60 ausgewählten Objekte steht im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg in der neuen Hartog-Galerie im Hartog-Flügel das jetzt im Jubiläumsjahr erworbene Trinkspiel von Leodegar Grimaldo aus dem Jahre 1626. Zur Erheiterung der Gäste an der fürstlichen Tafel geschaffen, verbindet der Automat eine Vielzahl von Elementen, die der höfischen Gesellschaft der Spätrenaissance wichtig waren.
Das kostbare Spielzeug, für den Hof von Württemberg gearbeitet, wurde schon früh als Geschenk in andere Hände gegeben. Es ist bis heute vollständig erhalten, funktionstüchtig und damit das beste von insgesamt vier Beispielen für ein solches Trinkspiel.

Das erste dem Museum ermöglichte Stück ist die aus drei Holzskulpturen bestehende Pietà-Gruppe des in der Steiermark wirkenden Bildhauers Josef Thaddäus Stammel. Als Beispiel für die süddeutsch/österreichische Skulptur des Spätbarock war das vorzüglich erhaltene Werk für das Museum von größtem Wert, musste doch die Sammlung von Plastik und Skulptur, die bis etwa 1950 nicht hinreichend ausgebaut war, durch konsequente Erwerbungspolitik den ihr zustehenden Rang innerhalb der Sammlungen gewinnen. Zu weiteren Highlights der Erwerbungen zählen außerdem Paul Gauguins Vitrinenschrank, das Spielzeug von Lyonel Feininger sowie die Corbusier-Liege Chaise longue.

Neben der Präsentation ausgewählter Stücke aus allen Abteilungen befinden sich Objekte (ausgenommen besonders empfindliche Textilien oder Papierarbeiten), die nicht in die Ausstellung einbezogen sind, an ihren angestammten Plätzen in den Schausammlungen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.shk-museum.de und
http://www.koerber-stiftung.de

Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz, 20099 Hamburg
T 040/428134-2732
F 040/428134-283
Mehr Informationen: http://www.mkg-hamburg.de

Hamburger Kunsthalle (Hubertus-Wald-Forum)
Glockengießerwall, 20095 Hamburg
T 040/428 131 200
F 040/428 54 29 78
info@hamburger-kunsthalle.de

 


 

Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall 20095 Hamburg
Telefon 040 - 428 131 200 Telefax 040 - 428 54 34 09
E -Mail: info@hamburger-kunsthalle.de
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